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 H.Berg & associés
 Polytex S.A.

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DER KOMMENTAR
24. August 2010 EINSTAND VERGEIGT ODER VIEL GELERNT DAS IST DE FRAGE
Der FC Eupen habe seinen Einstand "vergeigt", so meinte Max Derwahl im Grenz-Echo nach der 0-3 Niederlage des Neulings FC Eupen in der 1. Provinzklasse. Aus seiner neutralen Rolle des Journalisten heraus hatte er auch wahrscheinlich Recht.
Für die Verantwortlichen im FC Eupen war die Sache von vorne herein klar. Das erste Spiel gegen Stade Waremme wird eine schwierige Sache werden. Unsere Elf, die noch keinerlei Erfahrung mit der neuen sportlichen Ebene hat, weder als Mannschaft noch als Spieler (zu 100 %), muss sich erst hinein "tasten" in die unbekannten Gefilde.
Trotz der Überlegenheit der Gäste, die im technichen Bereich, besonders bei der Passgenauigkeit und im taktischen Auftreten bei der Raumaufteilung und dem Überzahlspiel nach vorne sehr gekonnt agierten, gab es beim Unterlegenen Dinge fest zu stellen auf die man aufbauen kann.
Die allgemeine Einstellung stimmte. Die Spieler versuchten sich zu motivieren, ließen nie die Köpfe hängen, auch wenn die Übermacht des Gegners noch so markant war. Einige gekonnt vorgetragenen Angriffe zeigten, das das technische und taktische Potential im Grunde vorhanden ist.
Druckvolles Spiel nach vorne, das Animieren der Situationen im Spiel ohne Ball, das Überraschen des Gegners war quasi nur in einer Szene in der zweiten Halbzeit zu sehen nachdem der im Laufe der Begegnung immer stärker gewordene Gilles Grégroire den tödlichen Tiefenpass in den Lauf des früh gestarteten Magnus Keller gespielt hatte, der das Leder zur Enttäuschung aller aber übers Tor schoss.
Der Druck lastete wahrlich schwer auf die Akteure, der im Laufe der gesamten Partie nicht abgelegt werden konnte. Aus diesem Grund gelang es auch nicht zu altem Selbstvertrauen zurück zu finden, zumal in der 46' die harte jedoch nach dem Règlement verständliche rote Karte gegen Matthias Hick die Aufgabe der Heimelf das Blatt noch zu wenden fast unmöglich gemacht hatte. Immerhin stand es zu diesem Zeitpunkt nur 0-1 und wer weiß, ob es bei elf gegen elf nicht doch zu einer Kehrtwende in dieser Partie hätte kommen können.
Allen Kritikern zum Trotz soll gesagt werden, dass unsere Mannschaft das Zeug hat in dieser Klasse mit zu mischen. Das gesamte Umfeld und vor allem wer ein guter Supporter sein will, hat die moralische Pflicht an die Jungs zu glauben und sie mental maximal zu unterstützen.
Auf geht's zu neuen Abenteuern in der ersten Provinzklasse. Wir freuen uns dauf.
LL
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